Swiss Life

  • Swiss Life steigert Gewinn und liegt mit Zielen auf Kurs


    Die Swiss Life hat den Gewinn im ersten Halbjahr klar gesteigert. Mit den bis Ende Jahr gesetzten Zielen liegt die Gruppe auf Kurs.


    17.08.2021 07:40


    Der Reingewinn der Swiss Life kletterte in der ersten Jahreshälfte um 15 Prozent auf 618 Millionen Franken, wie die Gruppe am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn nahm ebenso deutlich auf 876 Millionen Franken zu. Damit hat die Swiss Life die Erwartungen der Analysten überboten.


    In der Mitteilung spricht Konzernchef Patrick Frost von einem "starken Resultat", welches die Swiss Life erreicht habe. "Wir sind sehr gut unterwegs, unsere ambitionierten Zielsetzungen aus dem Unternehmensprogramm 'Swiss Life 2021' zu erreichen.


    Weiteres Wachstum im Fee-Geschäft


    Eine tragende Säule des Erfolgs ist das Kommissionsgeschäft, das die Swiss Life seit Jahren ausbaut. Die Gruppe nimmt in der Finanzberatung, dem Verkauf anlagegebundener Lebensversicherungen, im Geschäft mit Immobilien oder in der Vermögensverwaltung mit institutionellen Kunden wie Pensionskassen Jahr für Jahr mehr Gebühren oder sogenannte Fees ein.


    In der ersten Jahreshälfte legten die Fee-Erträge um 15 Prozent auf 1081 Millionen Franken zu und das Fee-Ergebnis stieg um 14 Prozent auf 309 Millionen Franken. Sowohl die Versicherungseinheiten als auch die Swiss Life Asset Managers hätten ihre Beiträge dazu verbessert, heisst es.


    Im Asset Management für Drittkunden (TPAM) flossen der Swiss Life Neugelder in Höhe von 4,6 Milliarden zu. Für die Drittkunden verwaltet sie nunmehr Vermögen von 98,9 Milliarden nach 91,6 Milliarden Franken Ende 2020. Das Ziel ist es, bis zum Jahresende die Schwelle von 100 Milliarden zu knacken.


    Vollversicherung gebremst


    Im Gegensatz dazu sanken die Prämieneinnahmen um 7 Prozent auf 10,9 Milliarden Franken. Das hat seinen Grund: Im Geschäft mit der Beruflichen Vorsorge setzt der Konzern verstärkt auf teilautonomes Geschäft, das grösstenteils nicht in den Prämieneinnahmen ausgewiesen wird. Aufgrund der Zinsentwicklung tritt die Swiss Life dagegen bei Vollversicherungen auf die Bremse.


    Im stark vom BVG-Geschäft geprägten Heimmarkt Schweiz sackten die Prämieneinnahmen daher um einen Fünftel auf 5,9 Milliarden Franken ab. Demgegenüber verzeichnete die Swiss Life in Frankreich ein Wachstum von 27 Prozent, etwa dank dem guten Verkauf anlagegebundener Lebensversicherungen, und in Deutschland ein Plus von 5 Prozent.


    Patrick Frost will die Gruppe künftig "erfolgreich weiterentwickeln". Die neuen Ziele dazu wird er am Investorentag von Ende November präsentieren. Für die Zukunft ist die Swiss Life bestens kapitalisiert, was sich an der Solvenzquote (SST) von rund 205 Prozent ablesen lässt. Das strategische Ziel dafür lautet auf 140 bis 190 Prozent.


    Ausserdem winken den Aktionären weitere grosszügige Dividenenzahlungen. In der ersten Jahreshälfte konnten die operativen Einheiten Cash im Umfang von 798 Millionen Franken an die Holding überweisen. Das ist eine Steigerung von 7 Prozent. Und die Eigenkapitalrendite liegt mit 11,3 Prozent über den mittelfristig angestrebten 8 bis 10 Prozent.


    (AWP)

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  • Was steckt in der Aktie noch drin?

    Obwohl das Geschäft beim Versicherer Swiss Life gut läuft, haben die Aktien ihren Schwung verloren. Vor dem Investorentag Ende November könnten Anlegerinnen und Anleger zugreifen.


    Nachdem die Aktien des Versicherers Swiss Life zwischen Oktober und April deutlich angestiegen waren, haben sich diese seither in der Tendenz seitwärts bewegt. Aktuell befindet sich der Titel auf dem Niveau von Mitte April.


    Mit einem Kursplus von 15 Prozent seit Jahresbeginn nehmen die Swiss-Life-Aktien deshalb einen Platz im Mittelfeld des Swiss Market Index (SMI) ein. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI hat in derselben Periode 13 Prozent hinzugewonnen.


    Sollen Anlegerinnen und Anleger die seit April anhaltende Seitwärtsbewegung für einen Kauf nutzen? Die Mitte August vorgelegten Halbjahreszahlen hatten die Erwartungen übertroffen. So hatte Swiss Life den Gewinn im ersten Halbjahr verbessert und sollte die bis Ende Jahr gesetzten Ziele des Strategieplans 2019-21 vollumfänglich erreichen.


    Swiss Life setzt zudem seit Jahren vermehrt auf Finanzberatungen oder die Vermögensverwaltung. Das damit einhergehende Kommissionsgeschäft legte im ersten Halbjahr um 15 Prozent zu. Die Prämieneinnahmen sanken hingegen um 7 Prozent. Denn im Geschäft mit der Beruflichen Vorsorge fokussiert sich der Konzern verstärkt auf das teilautonome Geschäft - dieses wird grösstenteils nicht in den Prämieneinnahmen ausgewiesen.


    [Blocked Image: https://www.cash.ch/sites/default/files/public/uploads/210913_swiss_life.jpg]


    Kursentwicklung der Swiss-Life-Aktien seit November 2020 (Quelle: cash.ch).


    Das Management von Swiss Life hat sich in der Vergangenheit erfolgreich auf die besten Stücke fokussiert. Und Patrick Frost - seit 2014 CEO von Swiss Life - will den Konzern auch künftig "erfolgreich weiterentwickeln". Die Solvenzquote (SST) beträgt rund 205 Prozent. Dies ist deutlich über der Zielspanne von 140 bis 190 Prozent.


    Attraktive Bewertung und Dividende


    Anlegerinnen und Anleger können zudem bei der Swiss Life weiterhin mit grosszügigen Dividenenzahlungen rechnen. Denn in der ersten Jahreshälfte konnten die operativen Geschäftseinheiten Cash im Umfang von 798 Millionen Franken an die Holding überweisen. Aktuell beträgt die Dividendenrendite 4,3 Prozent und seit 2013 hat Swiss Life die Ausschüttungen jedes Jahr erhöht.


    Für die Kursentwicklung könnte insbesondere der Investorentag Ende November als Katalysator wirken. Dann wird der CEO Patrick Frost die neuen Ziele präsentieren. Experten gehen davon aus, dass auch ein Aktienrückkauf für 2022 und 2023 von bis zu 250 Millionen Franken angekündigt wird.


    Das durchschnittliche Kursziel der von Bloomberg befragten Analysten liegt auf die nächsten zwölf Monate gesehen bei 505 Franken. Dies entspricht einem Aufwärtspotenzial von 6 Prozent. In der Kombination mit der relativ hohen Dividende winkt hier eine Gesamtrendite von etwa 10 Prozent. Peter Eliot, Analyst von Kepler Chevreux, zeigt sich mit einem Kursziel von 545 Franken noch optimistischer.

  • Swiss Life legt im Kommissionsgeschäft weiter zu


    Die Swiss Life hat nach neun Monaten 2021 in der Schweiz weniger Prämien eingenommen als noch vor Jahresfrist. Allerdings sind die Gründe dafür buchhalterischer Natur.


    09.11.2021 07:24


    Die Gebührenerträge, welche Swiss Life unter anderem in der Finanzberatung oder im Asset Management einnimmt, kletterten von Januar bis September um 17 Prozent auf 1,63 Milliarden Franken, wie die Gruppe am Dienstag mitteilte. Damit hat Swiss Life das kräftige Wachstum der ersten Jahreshälfte bestätigt, die Vorgaben der Analysten wurden allerdings verfehlt.


    Demgegenüber gingen die Prämieneinnahmen der Swiss Life um 1 Prozent auf 15,2 Milliarden Franken zurück. Analysten hatten mit einem noch deutlicheren Rückgang gerechnet, denn der Konzern drosselt am Heimmarkt im BVG-Geschäft bewusst den Verkauf von Vollversicherungen und setzt dafür stärker auf teilautonome Stiftungslösungen, die weniger Kapital binden. Letztere kommen bei den Prämieneinnahmen weniger stark zum Ausdruck.


    Kräftig gewachsen sind die Prämienvolumen aber im Ausland: In Frankreich legten sie nach neun Monaten um 28 Prozent auf 5,60 Milliarden Franken zu und in Deutschland um 7 Prozent auf 1,05 Milliarden Franken. In Frankreich läuft vor allem der Verkauf von anteilgebundenen Vorsorgelösungen sehr gut.


    Gewinnzahlen legt die Swiss Life im Neunmonats-Update keine vor. Das Interesse der Anleger dürfte sich bereits auf den am 25. November stattfindenden Investorentag richten. Dann wird die Swiss Life die Ziele für die nächste, bis 2024 laufende Strategieperiode publizieren. Mit den im Rahmen des zu Ende gehenden "Swiss Life 2021"-Programms sei man nach wie sehr vor gut auf Kurs, heisst es in der Mitteilung. Die Ziele werde man erreichen oder gar übertreffen.


    (AWP)

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  • Swiss Life will 100 neue Filialen in Deutschland eröffnen


    Die Swiss Life will in diesem Jahr 100 neue Filialen für den Verkauf von Finanzprodukten und Versicherungen in Deutschland eröffnen.


    08.02.2022 06:38


    Bereits im vergangenen Jahr seien gegen den Trend in der Finanzbranche 104 neue Filialen in Betrieb gegangen, wie die deutsche Swiss-Life-Tochtergesellschaft am Dienstag in Garching bei München mitteilte.


    Das Unternehmen geht davon aus, dass viele Kunden nach wie vor gern persönlich von Angesicht zu Angesicht mit einem Berater über ihre Finanzen sprechen, obwohl insbesondere Banken in den vergangenen Jahren tausende Filialen geschlossen haben. "Die Nachfrage nach Beratung ist hoch", sagte Swiss-Life-Vertriebsleiter Matthias Walds.


    Derzeit betreibt die Swiss Life in Deutschland 718 Filialen mit 5100 Finanzberatern. Bis Ende 2024 sollen es nach einem im Herbst veröffentlichten Strategieprogramm über 6500 werden. Das Neugeschäft sowie Gebühren- und Provisionseinkommen sollen kräftig zulegen.


    (AWP)

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  • Swiss Life steigert Ergebnis deutlich – und bezahlt mehr Dividende als erwartet


    Die Swiss Life hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich mehr verdient als noch im 2020. Zudem schlägt der Verwaltungsrat eine üppige Dividendenerhöhung vor.


    01.03.2022 07:08


    Der Finanzkonzern richtet sein Geschäft seit einigen Jahren auf Geschäftszweige aus, die robuste Gebühreneinnahmen liefern und steigert so Jahr für Jahr die Ertragskraft. Den Aktionärinnen und Aktionären schlägt der Verwaltungsrat eine üppige Dividendenerhöhung vor.


    Der Lebensversicherer hat auf dem Weg hin zu einer breit aufgestellten Finanzgruppe mit vermehrt Anlagegeschäft für institutionelle Investoren sowie Vorsorge- und Finanzberatungen weitere operative Fortschritte erzielt. Im Jahr 2021 nahm der Reingewinn um ein Fünftel auf 1,26 Milliarden Franken und der Betriebsgewinn um 15 Prozent auf 1,78 Milliarden Franken zu, wie die Swiss Life am Dienstag mitteilte.


    Den Aktionären Analysten will die Swiss Life in diesem Jahr 25 Franken je Aktie als Dividende ausbezahlen. Das sind vier Franken mehr als im letzten Jahr. Analysten hatten weniger erwartet. Bereits im Dezember hatte der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm gestartet, mit dem bis längstens im Mai 2023 Aktien im Wert von maximal 1 Milliarden Franken zurückgekauft werden.


    Im Kommissionsgeschäft ist der Konzern weiter gewachsen: Die Gebühreneinnahmen beziehungsweise Fee-Erträge legten im Jahr 2021 um 16 Prozent auf 2,30 Milliarden Franken zu. Demgegenüber lagen die Prämieneinnahmen im Versicherungsgeschäft mit 20,2 Milliarden Franken in etwa auf Vorjahresniveau. Der Konzern drosselt in der Beruflichen Vorsorge bewusst den Verkauf von Vollversicherungen.


    Die Swiss Life habe die bis Ende 2021 gesetzten Ziele mehrheitlich übertroffen und sei nun in einer "ausgezeichneten" Ausgangslage, um mit dem neuen Programm "Swiss Life 2024" an den Start zu gehen, wird Konzernchef Patrick Frost in der Mitteilung zitiert.


    (AWP)

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  • Swiss Life schlägt Monika Bütler zur Wahl in den Verwaltungsrat vor


    Swiss Life holt sich die Wirtschaftsprofessorin Monika Bütler in den Verwaltungsrat. Sie wird den Aktionären an der kommenden Generalversammlung vom 22. April zur Zuwahl vorgeschlagen.


    01.03.2022 07:18


    Das teilte Swiss Life am Dienstag mit.Bütler ist Honorarprofessorin der Universität St. Gallen. Mit ihr gewinne man eine renommierte Ökonomin und profunde Kennerin des Wirtschaftsstandorts Schweiz, heisst es in der Mitteilung weiter.


    Bütler hat noch weitere Verwaltungsratsmandate inne, etwa bei Schindler. Ausserdem ist sie im Bankrat der Schweizerischen Nationalbank, aus dem sie wegen der gesetzlichen Amtszeitbeschränkung allerdings per Ende April ausscheidet.


    (AWP)

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  • Swiss Life: Die Kapitalbasis bleibt deutlich über den Finma-Vorgaben


    Die Swiss Life bleibt sehr solide kapitalisiert. Die Solvenzquote bleibt deutlich über dem Erfordernis.


    25.04.2022 07:09


    Der Finanzkonzern weist per 1. Januar 2022 eine Solvenzquote nach dem Swiss Solvency Test (SST) in Höhe von 223 Prozent aus, wie aus dem am Montag veröffentlichten Bericht zur Finanzlage hervorgeht. Ein Jahr davor hatte die Quote noch bei 197 Prozent gelegen.


    Damit lag die Quote zum Jahresbeginn sowohl klar über der von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) gesetzten Mindestanforderung von 100 Prozent als auch über der von Swiss Life angestrebten Ziel-Bandbreite von 140 bis 190 Prozent.


    Die hohe Quote überrascht allerdings nicht: Bereits Anfang März hatte die Swiss Life anlässlich der Vorlage ihrer Jahreszahlen 2021 erklärt, dass der SST-Wert bei rund 220 Prozent zu liegen kommen dürfte.


    Die Finma prüft einmal im Jahr die Kapitalisierung der Versicherer anhand des SST und verpflichtet die Firmen, bis Ende April dazu einen Bericht zu veröffentlichen. Die Solvenz-Anforderungen sind dann erfüllt, wenn das verfügbare Kapital grösser ist als das geforderte Kapital bzw. das Zielkapital.


    (AWP)

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  • Swiss Life mit durchzogenem Zahlenset für das erste Quartal


    Swiss Life hat im Startquartal mehr Prämien und Gebühren eingenommen als im Vorjahr. Die Erwartungen des Marktes wurden mit dem Zahlenset nicht überall erreicht.


    13.05.2022 07:50


    Die Swiss Life ist solide ins Jahr 2022 gestartet. Während der Finanzkonzern das Kommissionsgeschäft stetig ausbaut und dort im Startquartal stark zulegen konnte, bleibt die Gruppe bei der Aufnahme von Vorsorgegeldern in der Vollversicherung vorsichtig.


    Das zeigt sich auch in den am Mittwoch zum ersten Quartal vorgelegten Kennzahlen: Da kletterten die Gebühreneinnahmen beziehungsweise Fee-Erträge um 10 Prozent auf 579 Millionen Franken. Währungsbereinigt betrug das Wachstum gar 14 Prozent. Die Prämieneinnahmen im Versicherungsgeschäft nahmen dagegen nur um 1 Prozent auf 6,86 Milliarden Franken zu (+3 Prozent in LW).


    Wachstum im Fee-Geschäft


    Wachstumstreiber des Fee-Geschäfts waren die Swiss Life Asset Managers, wo die Vermögen der eigenen Gesellschaften und von Drittkunden wie Pensionskassen oder Anlagestiftungen betreut werden. Die Fee-Erträge nahmen in diesem Bereich um einen Fünftel auf 241 Millionen Franken zu.


    Im Asset Management machten sich aber auch die durch Zins- und Inflationssorgen belasteten Entwicklungen an den Finanzmärkten bemerkbar. Vor diesem Hintergrund fielen die für Drittkunden verwalteten Vermögen seit Jahresbeginn leicht auf 102,3 Milliarden Franken zurück. Und der Nettoneugeldzufluss betrug 1,23 Milliarden Franken nach hohen 2,92 Milliarden im Vorjahr.


    Die Swiss Life steigerte zudem die Einnahmen aus dem Verkauf von Finanzprodukten und Dienstleistungen (+12 Prozent) sowie aus den eigenen Beraterkanälen (+2 Prozent). Dabei habe sich erneut das Geschäft mit anlagegebundenen Vorsorgeprodukten in Frankreich sehr gut entwickelt, betonte Finanzchef Matthias Aellig an einer Telefonkonferenz.


    In Deutschland baute die Swiss Life derweil das Beraternetzwerk weiter aus. Seit Jahresbeginn stieg die Beraterzahl um fast ein Fünftel auf über 5730. Den Plänen zufolge soll sie bis am Ende der Strategieperiode "Swiss Life 2024" auf 6500 klettern.


    Teilautonome BVG-Lösungen im Fokus


    Im Heimmarkt Schweiz lagen die Fee-Erträge mit 83 Millionen Franken leicht über Vorjahr und die Bruttoprämien stiegen nur um 1 Prozent auf 4,32 Milliarden Franken. Aellig begründete dies damit, dass die Swiss Life in der Beruflichen Vorsorge (BVG) im Geschäft mit Vollversicherungen Vorsicht walten lässt und vermehrt teilautonome Lösungen verkauft.


    Die Nachfrage nach diesen Lösungen sei nach wie vor gross, sagte Aellig. Die im teilautonomen Geschäft verwalteten Vermögen kletterten auf 6,3 Milliarden Franken nach 5,6 Milliarden Ende 2021. Hier tragen die Firmenkunden die Finanzmarktrisiken grösstenteils selbst und die Swiss Life nimmt die Sparbeiträge nicht in die eigene Erfolgsrechnung auf.


    Angaben zum Ergebnis macht die Swiss Life zu ersten Quartal nicht, hingegen solche zu den Kapitalanlagen: Die direkten Anlageerträge betrugen 0,97 Milliarden Franken nach 0,95 Milliarden im Vorjahr. Und die nicht annualisierte Nettoanlagerendite erhöhte sich leicht auf 0,9 Prozent.


    Die Swiss Life sei gut in die bis 2024 laufende Strategieperiode gestartet, sagte Aellig. Dabei änderten auch die derzeitigen Inflations- und Zinstrends nichts an der Zielausrichtung. Während auf dem grossen Bond-Portfolio der Swiss Life kurzfristig Wertverluste entstehen könnten, sei der Zinsanstieg fürs Versicherungsgeschäft langfristig positiv zu werten, so Aellig.


    (AWP)

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  • Swiss Life steigt in der Schweiz in die Vermögensverwaltung für Privatkunden ein


    Die Versicherung Swiss Life wird in der Schweiz neu auch Privatkunden eine Vermögensverwaltung sowie eine Reihe von Finanzberatungen anbieten.


    23.05.2022 07:28


    Die Tochter Swiss Life Wealth Managers eröffnet dafür am heutigen Montag an der Tödistrasse in Zürich die erste Schweizer Filiale, und das Angebot soll in Zukunft auf weitere Regionen des Landes ausgeweitet werden.


    Das Angebot der Swiss Life Wealth Managers umfasse nebst der Vermögensverwaltung für "anspruchsvolle" Privatpersonen auch Themen wie Finanzplanung, Steuern und Pensionierung, teilte die Swiss Life am Montag mit. Beim Aufbau des Angebots baue man auf die langjährige Erfahrung im Geschäft mit institutionellen Kunden und auf die Anlagekompetenz im Asset Management auf, heisst es weiter.


    Im sogenannten Affluent-Marktsegment sieht Schweiz-CEO Markus Leibundgut Wachstumschancen. Schliesslich gebe es bei Privatpersonen einen zunehmenden Bedarf für umfassende Beratung und massgeschneiderte Anlagemöglichkeiten. Nach Zürich will die Swiss Life für Privatkunden weitere Schweizer Filialen eröffnen. Ein zweiter Standort werde in Kürze in Winterthur folgen, heisst es.


    (AWP)

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  • Swiss Life wächst im BVG-Geschäft weiter mit teilautonomen Lösungen


    Die Swiss Life hat im vergangenen Jahr im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge erneut weniger Prämien eingenommen.


    31.05.2022 07:52


    Die Swiss Life nahm laut der am Dienstag zum Geschäft mit der beruflichen Vorsorge (BVG) veröffentlichten Betriebsrechnung im Jahr 2021 insgesamt 7,9 Milliarden Franken an Prämien ein. Das entspreche gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um knapp 15 Prozent, heisst es.


    Grund für den weiteren Volumenrückgang im BVG-Geschäft ist das Wachstum bei teilautonomen Vorsorgelösungen, während die Swiss Life bei der Vollversicherung eher auf die Bremse tritt. Die im teilautonomen Geschäft verwalteten Vermögen legten um rund 17 Prozent auf 5,6 Milliarden Franken zu. Dieses Geschäft wird grösstenteils nicht in den Prämieneinnahmen ausgewiesen.


    Die Zahl der Kunden im BVG-Geschäft wuchs derweil weiter. Die Swiss Life zählte im BVG-Geschäft insgesamt 512'503 Versicherte. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 1,5 Prozent.


    Ergebnis steigt


    Das Betriebsergebnis im BVG-Teil der Swiss Life nahm zu, was auch mit der guten Entwicklung an der Börse zu erklären ist. Das Ergebnis stieg im vergangenen Jahr um rund 8 Prozent auf 124 Millionen Franken.


    Die weiterhin "umsichtige Zeichnungspolitik" wirke sich nach wie vor positiv auf die Qualität des Geschäfts aus, wird Hans-Jakob Stahel, Leiter Unternehmenskunden Swiss Life Schweiz, in der Mitteilung zitiert. In der Kollektivversicherung werde unverändert auf die gesunde Entwicklung des Bestandes geachtet.


    Handlungsbedarf für die Reform der zweiten Säule sei unbestritten, lautet die politische Forderung der Swiss Life unverändert. Insbesondere die Senkung des BVG-Mindestumwandlungssatzes sowie die Sicherung des Rentenniveaus werde von der Swiss Life ausdrücklich unterstützt.


    (AWP)

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  • Swiss Life Schweiz-Chef: "Wir werden keine Bank"


    Die Swiss Life will im Heimmarkt Schweiz mit der Lancierung von Swiss Life Wealth Managers stärker in der Vermögensverwaltung für Private Fuss fassen. Die Swiss Life werde aber keine Bank, stellt Schweiz-Chef Markus Leibundgut im Interview mit der "Handelszeitung" (Vorabdruck vom 09.06.) fest.


    08.06.2022 18:25


    "Wir richten uns an Menschen mit mehr als dem durchschnittlichen Vermögen, die spezielle Bedürfnisse haben: Ruhestand, eine grössere Investition, Ausbildung der Kinder", fuhr Leibundgut fort. Das sei eine Nische, die von vielen Anbietern nicht gezielt abgedeckt werde. Swiss Life Wealth Managers sei als Vermögensverwalter lizenziert und strebe keine Banklizenz an.


    Bereits heute verwaltet Swiss Life laut Leibundgut in der Schweiz rund 4,5 Milliarden Franken an direkten Vermögen von privaten Kundinnen und Kunden, etwa über Fondsprodukte. "Das wollen wir bis 2024 auf 6,5 Milliarden Franken ausbauen." Starten wird der neue Bereich an Standorten in Zürich und Winterthur und mittelfristig wolle man die ganze Schweiz abdecken.


    Die Rentenreformen seien zwingend, sagte Leibundgut mit Blick auf die politische Debatte um das System der Altersvorsorge. "Die Realität hat sich schlicht immer weiter von dem entfernt, was in den Gesetzen vorgesehen ist. Die Menschen leben immer länger, die Zinsen sind tief." Das bedeute, dass die Art, wie die Renten aufgebaut werden, anpassen müsse. Das Ziel sei ein stabiles System.


    Ein Ausstieg aus der Vollversicherung im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge, wie dies die Konkurrentin Axa im Jahr 2019 umgesetzt hat, ist für Branchenprimus Swiss Life nach wie vor kein Thema. "Wir möchten unseren Kunden und Kundinnen die Wahlfreiheit in der beruflichen Vorsorge auch in Zukunft ermöglichen, und dazu gehört die Vollversicherung", sagte Leibundgut. Die Vollversicherung bietet den Firmen in Vorsorgefragen weitreichende Garantien zum Schutz vor einer Unterdeckung.


    mk/tp


    (AWP)

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  • Swiss Life Asset Managers erhalten neuen Chef für Schweizer Immobilieneinheit


    Die zur Swiss-Life-Gruppe gehörende Swiss Life Asset Managers hat Paolo Di Stefano zum Head Real Estate Schweiz ernannt. Er tritt die Nachfolge von Renato Piffaretti an, der nach fünf Jahren an der Spitze des Immobiliengeschäftes in der Schweiz eine neue berufliche Herausforderung annimmt.


    04.07.2022 07:46


    Di Stefano stiess 2011 zu Swiss Life Asset Managers und verantwortet seit 2019 länderübergreifend den Bereich Real Estate Transactions, teilte der Lebensversicherer am Montag mit. Die Leitung des Bereiches Transaktionen werde nun künftig von Di Stefano und Jan Plückhahn als Co-Chair geführt.


    ra/kw


    (AWP)

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  • SL schlägt beim Reingewinn die Erwartungen des Marktes

    Halbjahreszahlen: Swiss Life schlägt beim Reingewinn die Erwartungen des Marktes


    Swiss Life hat in der ersten Jahreshälfte 2022 den Gewinn gesteigert.


    Unter dem Strich blieben 642 Millionen Franken, das sind knapp 4 Prozent mehr als im Vorjahreshalbjahr, wie der Versicherer am Mittwoch mitteilte.


    Analysten hatten im Vorfeld weniger erwartet. Um Währungseffekte bereinigt lag das Betriebsergebnis 6 Prozent höher bei 922 Millionen Franken. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 642 Millionen Franken. Das sind 4 Prozent mehr als vor Jahresfrist.


    Die Swiss Life setzt den vor Jahren eingeschlagenen Weg konsequent fort: Im Fokus steht dabei Wachstum mit Geschäft, welches Gebühren einbringt. Dagegen sind traditionelle Lebensversicherungen in den Hintergrund gerückt. Die Gebühreneinnahmen rückten in der ersten Jahreshälfte um 8 Prozent auf 1,17 Milliarden Franken vor, während das Prämienvolumen um 1 Prozent auf 10,8 Milliarden abnahm.


    Die Ergebnisse des ersten Halbjahres zeigten, dass die Gruppe mit der Umsetzung des Unternehmensprogramms "Swiss Life 2024" gut gestartet sei, wird Konzernchef Patrick Frost zitiert. Er bestätigte die darin gesetzten Ziele. Unter anderem soll die Eigenkapitalrendite zwischen 10 und 12 Prozent gehalten werden.



    (AWP)

  • Intershop verkauft Entwicklungsprojekt an Swiss Life

    Swiss Life-Aktie gibt etwas ab: Intershop verkauft Entwicklungsprojekt in Wädenswil an Swiss Life


    Der Verkaufspreis beträgt 190 Millionen Franken.


    Die Eigentumsübertragung ist am Freitag erfolgt, wie es in der Mitteilung vom Freitagabend heisst. Intershop werde sich noch um den Rückbau der bisherigen Gebäude sowie die fachgerechte Entsorgung eines allenfalls belasteten Aushubs kümmern. Unter Berücksichtigung der hierfür anfallenden Kosten erwartet die Immobiliengesellschaft einen Gewinnbeitrag vor Steuern von gut 120 Millionen Franken, auf Basis des Wertes per Ende Dezember 2021.


    Intershop hat den "AuPark" 2001 erworben, der Gestaltungsplan dafür ist seit dem Sommer 2020 rechtskräftig. Gegen den im März 2022 eingetroffenen Bauentscheid wurde kein Rekurs erhoben, wodurch die Baubewilligung im Mai Rechtskraft erlangt hat.


    Dabei sei die Landparzelle, auf der vom Kanton Zürich die Mittelschule errichtet wird, nicht Teil der Transaktion.


    Die Swiss Life-Aktie verliert im Montagshandel an der SIX zeitweise 1,47 Prozent auf 508,40 Franken.


    kae/uh


    Zürich (awp)

  • Swiss Life REF European Properties plant Kapitalerhöhung um bis zu 42,8 Mio Euro


    Der Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) European Properties plant eine weitere Kapitalerhöhung. Diese soll maximal 42,8 Millionen Euro betragen. Mit dem Emissionserlös soll der Ausbau des Portfolios mit europäischen Immobilien fortgesetzt werden.


    31.08.2022 09:35


    Bestehende Anleger und Neuanleger können sich an der Kapitalerhöhung beteiligen, wie Swiss Life Asset Managers am Mittwoch mitteilt. Die Zeichnungsfrist dauert von 8. bis 21. September 2022. Der Ausgabepreis wurde auf 110 Euro je Anteil festgelegt. Je 14 Bezugsrechte berechtigen zum Erwerb eines neuen Anteils.


    Insgesamt werden maximal 388'888 neue Anteile ausgegeben. Die effektive Anzahl werde von der Fondsleitung nach Ablauf der Zeichnungsfrist festgelegt. Die Liberierung erfolge am 28. September 2022, hiess es.


    Der Immobilienfonds "Swiss Life REF (CH) European Properties" wurde am 30. November 2017 lanciert. Der Fonds investiert in wertbeständige Büro-, Verkaufs- und Wohnimmobilien sowie gemischt genutzte Objekte in europäischen Metropolregionen. Im Fokus stehen zentrale Lagen in Grossstädten und Regionalzentren sowie deren Agglomerationen. Das Portfolio besteht per Ende Juni 2022 aus 19 Liegenschaften mit einem Marktwert von 710,5 Millionen Euro.


    pre/jb


    (AWP)

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  • Zwischenbericht von Swiss Life spricht für üppigere Dividenden - Aktie gibt Gewinne ab

    Wie der Zwischenbericht zeigt, blickt Swiss Life auf ein erfreuliches drittes Quartal zurück. Gleich zwei Kennziffern wecken Dividendenhoffnungen. Dennoch fällt die Aktie ins Minus.


    Der Lebensversicherer Swiss Life kann im zurückliegenden dritten Quartal an die Erfolge der ersten sechs Monate anknüpfen. Das zeigt der Zwischenbericht vom frühen Mittwochmorgen.

    Die Prämieneinnahmen sind im Jahresvergleich zwar leicht rückläufig. Allerdings kann das Unternehmen sowohl bei den Fee-Erträgen als auch beim Neugeld punkten. Mit einem Nettoneugeld in Höhe von gut 6 Milliarden Franken werden die Analystenerwartungen in den ersten neun Monaten denn auch übertroffen.


    Das verspricht auch künftig höhere Fee-Erträge, was wiederum Raum für grosszügigere Dividenden oder Aktienrückkäufe schafft. Für die Ausschüttungspolitik von Swiss Life sei das Fee-Geschäft dank dessen geringer Kapitalbindung jedenfalls von zentraler Bedeutung, wie aus Analystenkreisen verlautet.


    Nach einem frühen Vorstoss bis auf 496 Franken gibt die Swiss-Life-Aktie die frühen Gewinne wieder ab. Zur Stunde verliert sie gar 0,1 Prozent auf 490 Franken.

    Wie die Bank Vontobel schreibt, hat sich der Lebensversicherer angesichts des schwierigen Marktumfelds sehr gut geschlagen. Positiv hebt die Bank insbesondere das starke Abschneiden bei den Fee-Erträgen hervor. Ihres Erachtens dürfte auch das Ergebnis im Liegenschaftenbereich positiv überraschen. Es gebe keinen einzigen Schwachpunkt im vorliegenden Zwischenbericht. Vontobel hält deshalb sowohl an der Kaufempfehlung als auch am Kursziel von 610 Franken fest.

    Aktie hat noch Nachholbedarf

    Auch die UBS findet vorwiegend lobende Worte für den Zwischenbericht. In einem Punkt widerspricht die Grossbank der Bank Vontobel jedoch: Die Aussagen zur SST-Solvenzquote fallen eher etwas vorsichtig aus. Nichtsdestotrotz fühlt sich auch die UBS in ihrer Kaufempfehlung mit einem 12-Monats-Kursziel von 565 Franken bestärkt.


    Während andere Versicherungsaktien aus der Schweiz seit Jahresbeginn Kursgewinne verbuchen konnten oder nur eine leicht negative Zwischenbilanz aufweisen, notiert jene von Swiss Life noch immer um 12 Prozent unter dem Stand von Anfang Januar. Börsenbeobachtern zufolge hat die Aktie deshalb durchaus noch Nachholbedarf.


    War das Handelsgeschehen bis vor wenigen Wochen noch vor der Angst vor fallenden Immobilienpreisen und vor Verlusten auf dem Liegenschaftenportfolio des Lebensversicherers überschattet, sind diese Stimmen zuletzt weniger geworden. Der Zwischenbericht für die ersten neun Monate sollte helfen, diese Angst weiter zu dämpfen.

  • Ausblick Swiss Life: Jahresgewinn von 1,32 Milliarden Franken erwartet

    Das Versicherungsunternehmen Swiss Life publiziert am Mittwoch, 1. März, die Resultate zum Geschäftsjahr 2022. Zum AWP-Konsens haben insgesamt sieben Analysten beigetragen.

    28.02.2023 14:34

    Code
    2022E (in Mio Fr.)                AWP-Konsens      2021A 
    Prämien                       20'426        20'188  Fee-Erträge                     2440          2296 Betriebsergebnis                1865          1783        Reingewinn                      1324          1257 
    
    31.12.2022E
    (in Mio Fr.)                AWP-Konsens   30.06.22A  
    Eigenkapital                  10'216         10'833        
    (in Fr.)                                      2021A
    
    Dividende je Aktie             27,73          25,00     

    FOKUS: Swiss Life dürfte zum abgelaufenen Geschäftsjahr ein solides Zahlenset veröffentlichen. Analysten rechnen mit weiterem Wachstum vor allem im gebührenbasierten Geschäft mit Finanzberatungen, der Vermögensverwaltung oder dem Verkauf von anlagegebundenen Vorsorgeprodukten und auf Gruppenenbene mit einer verbesserten Ertragskraft. Das dürfte zu einer weiteren Erhöhung der Dividendenzahlung führen.


    Nebst den Jahreszahlen wird Swiss Life auch noch darüber berichten, was die Anpassungen in der Rechnungslegung nach IFRS 17 für den Konzern bedeutet. Swiss Life wird wie viele andere Versicherer ab 2023 die Zahlen in einem neuen Setup nach IFRS 17 vorlegen. Unter anderem werden Verträge, Policen und in Zukunft zu erwartende Verpflichtungen bzw. Cash Flows unter neuen Gesichtspunkten bewertet.


    ZIELE: Swiss Life will in dem bis 2024 laufenden Strategieprogramm mit dem Gebühren einbringenden Geschäft einen operativen Gewinn zwischen 850 und 900 Millionen Franken erreichen. Im Jahr 2021 wurden damit knapp 700 Millionen an Fees generiert. Die Zielspanne für die Eigenkapitalrendite liegt derweil bei 10 bis 12 Prozent.


    Zudem will die Gruppe über 60 Prozent des Gewinns als Dividende an die Aktionärinnen und Aktionäre ausbezahlen. Das soll aus den Barmitteln finanziert werden, die erwirtschaftet werden. Über die gesamte Strategieperiode strebt Swiss Life Barmittel in Höhe von 2,8 bis 3,0 Milliarden Franken an, die von den operativen Einheiten zur Holding fliessen.


    PRO MEMORIA: In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 hat die Swiss Life im gebührenbasierten Geschäft (Fee-Geschäft) 1,75 Milliarden Franken eingenommen. Das war ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Lokalwährungen gerechnet resultierte gar ein Wachstum der Fee-Erträge um 13 Prozent.


    Im Versicherungsgeschäft agiert die Swiss Life seit Jahren zurückhaltender - insbesondere wenn es um den Abschluss von Vollversicherungen in der Beruflichen Vorsorge (BVG) geht mit Rundumschutz auch vor Verwerfungen an den Finanzmärkten. Über die gesamte Gruppe hinweg nahmen die Prämien trotz dieser Zurückhaltung nur leicht auf 15,0 Milliarden ab und legten bereinigt um Währungseinflüsse gar um 2 Prozent zu.


    Mit einer geschätzten SST-Solvenzquote von leicht über 200 Prozent per Ende September blieb der Konzern weiter gut kapitalisiert. Und das milliardenschwere Immobilienportfolio bleibe in Zeiten steigender Zinsen dank guter Lagen und einem guten Mieter-Mix robust, hiess es. Die Leerstände seien gar um 0,3 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent gesunken.


    Swiss Life will das Wachstum in der Finanzberatung Deutschland weiter vorantreiben. In diesem Jahr sollen 70 neue Geschäftsstellen für den Vertrieb von Lebensversicherungen und Finanzprodukten eröffnen. Das erklärte Matthias Wald, Vertriebschef in Deutschland, Anfang Februar. Damals betrieb der Konzern 770 Standorte und betreute rund 1,6 Millionen Kundinnen und Kunden in Deutschland.


    Derweil kauft die Asset Management-Tochter der Swiss Life gemeinsam mit der Norges Bank Immobilien in Berlin und Paris. In Berlin erwirbt das Joint Venture das Mitte 2022 fertiggestellte VoltAir-Gebäude für 457 Millionen Euro. Und in Paris wurde das Gebäude 86 Boulevard Haussmann für 217 Millionen Euro gekauft. Beide Gebäude seien voll vermietet, hiess es.


    Einen Wechsel gab es Anfang Februar an der Spitze der Kommunikation: Eveline Kobler hat von Christian Pfister die Leitung der Kommunikationsabteilung übernommen. Kobler wechselte als Leiterin der Wirtschaftsredaktion von Radio SRF zur Swiss Life. Davor hatte sie bei AWP Finanznachrichten gearbeitet.


    AKTIENKURS: Die Aktien der Swiss Life haben seit einigen Monaten einen Lauf. Nachdem die Papiere Ende September noch unter 420 Franken zurückgefallen waren, ging es steil nach oben. Aktuell kosten die Titel mehr als 560 Franken. Die wachsende Gewinnkraft und die damit verbunden erhofften Dividendenerhöhungen kommen an der Börse gut an.

    Hompage: www.swisslife.com

    an/mk

    (AWP)

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  • Intershop-CEO: Leerstandsquote wird 2023 "voraussichtlich" sinken

    Die Leerstandsquote in den Renditeliegenschaften der Intershop Holding ist im letzten Jahr unter anderem wegen Sanierungsarbeiten angestiegen. Dank guter Fortschritte bei der Vermietung dürfte sich diese Quote im laufenden Jahr aber wieder senken, sagte Intershop-CEO Cyrill Schneuwly am Dienstag anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen.


    28.02.2023 11:29


    Eine der zu sanierenden Immobilien sei das in Lausanne stehende "World Trade Center". Die Liegenschaft werde ab Mitte 2023 während rund zwei Jahren umfassend saniert, erläuterte Schneuwly. "Der hohe Leerstand von 40 Prozent wird bei dieser Liegenschaft während der Umbauphase kaum wesentlich reduziert werden können."


    Man sei indes überzeugt, dass in Lausanne ein attraktives Objekt entstehe. So sei etwa ein grosser Treuhänder schon vor der Sanierung bereit gewesen, einen Mietvertrag über 15 Jahre einzugehen.

    Generell mache Intershop somit gute Fortschritte bei der Vermietung. "Daher wird die Leerstandsquote der Renditeliegenschaften wie auch des gesamten Portfolios voraussichtlich künftig wieder tiefer ausfallen", sagte der CEO.


    Marktwert nicht prognostizierbar

    In Bezug auf die Entwicklung des Marktwertes des Portfolios gibt sich die Intershop-Führung zurückhaltend. Welche Dynamik der Immobilienmarkt und damit auch die Liegenschaftswerte annehmen sei "nicht prognostizierbar", erläuterte Schneuwly weiter.


    Daher seien auch Aussagen bezüglich des Jahresabschlusses für 2023 schwierig. Wie bereits bekannt, will man aber im Mehrjahresdurchschnitt weiterhin an einer Eigenkapitalrentabilität von mindestens 8 Prozent pro Jahr festhalten.


    sta/tv

    (AWP)

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  • Swiss Life steigert den Gewinn und erhöht die Dividende

    Die Swiss Life hat im Geschäftsjahr 2022 deutlich mehr verdient und bezahlt auch mehr Dividende. Der Finanzkonzern ist dabei im gebührenbasierten Geschäft mit Finanzberatungen, in der Vermögensverwaltung und mit anlagegebundenen Vorsorgeprodukten weiter gewachsen.


    01.03.2023 07:05


    Der Betriebsgewinn der Swiss Life stieg derweil im vergangenen Jahr auf 2,05 Milliarden Franken von 1,78 Milliarden, wie es am Mittwoch in einer Medienmitteilung heisst. Der Reingewinn nahm um 16 Prozent auf 1,46 Milliarden zu. Analysten hatten im Vorfeld der Zahlenpublikation weniger erwartet.

    Im Gebührengeschäft wuchs die Swiss Life weiter: Die Fee-Erträge legten um 3,2 Prozent auf 2,37 Milliarden Franken zu. Die Prämieneinnahmen im Versicherungsgeschäft sanken um knapp 3 Prozent auf 19,6 Milliarden.


    Die Swiss Life sei mit dem Unternehmensprogramm "Swiss Life 2024" gut gestartet und sehr gut unterwegs, heisst es. Darin wird unter anderem eine Eigenkapitalrendite zwischen 10 und 12 Prozent angestrebt. 2022 kam die Rendite bei 12,8 Prozent zu liegen.


    Den Aktionärinnen und Aktionären will die Swiss Life wiederum mehr Dividende ausbezahlen. Der Generalversammlung vom 28. April schlägt der Verwaltungsrat eine Ausschüttung von 30 Franken je Aktie vor. Das sind fünf Franken mehr als im vergangenen Jahr.

    mk/gab

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  • Swiss Life setzt Wachstum im Fee-Geschäft fort

    Swiss Life hält am eingeschlagenen Weg fest und baut das Geschäft, das dem Finanzkonzern Gebühren einbringt, weiter aus. Im Startquartal 2023 hat der Finanzkonzern mit Finanzberatungen, der Vermögensverwaltung zum Beispiel für Pensionskassen oder dem Verkauf anlagegebundener Vorsorgeprodukte wiederum mehr Geld eingenommen.


    11.05.2023 07:08


    Die Fee-Erträge, wie Swiss Life die erwirtschafteten Gebühren nennt, stiegen im ersten Quartal um 3 Prozent auf 595 Millionen Franken. In lokalen Währungen gerechnet hätte das Plus gar 7 Prozent betragen, teilte Swiss Life am Donnerstag mit. Damit hat der Konzern etwas schlechter als von Analysten erwartet abgeschnitten.


    Die Prämieneinnahmen der Gruppe kletterten in den ersten drei Monate um 10 Prozent auf 7,53 Milliarden Franken in die Höhe und lagen damit klar über den Erwartungen. In Lokalwährungen stiegen sie um 11 Prozent. Eine starke Prämiensteigerung gelang in der Einheit International, auch dank einer Übernahme.


    Swiss Life sei gut ins Geschäftsjahr 2023 gestartet, wird Konzernchef Patrick Frost in der Mitteilung zitiert. Das Fee-Geschäft sei breit aufgestellt, wobei bei Immobilientransaktionen ein Rückgang zu im europäischen zu tieferen Einnahmen geführt habe. Derweil sei die Gruppe mit dem Unternehmensprogramm "Swiss Life 2024" weiterhin gut auf Kurs.

    mk/cg

    (AWP)

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